Anja Schöne
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Policierung: Unterstützung im Jahresendgeschäft

Nach der DKM ist vor dem Jahresendgeschäft. Bis zum Jahreswechsel sind es noch knapp zwei Monate. Auch in diesem Jahr bearbeitet die LV 1871 Anträge für die private und betriebliche Altersversorgung durchgehend bis zum Jahresende. Alle wichtigen Daten und Hinweise haben wir hier zusammengefasst.

„Alle Anträge, die bis einschließlich 16. Dezember 2016 bei uns in der Hauptverwaltung eingehen und policierungsfähig sind, werden wir auf jeden Fall noch in diesem Jahr policieren“, erklärt Gerhard Pöll, Leiter des LV 1871 Kunden-Vertriebspartnerservice. „Aber auch danach eingehende Anträge werden selbstverständlich so rasch wie möglich bearbeitet“, ergänzt sein Kollege Marc Harbauer, der den bAV-Kundenservices leitet. Sie und ihre Teams stehen bereit, um alle eingehenden Anträge so rasch wie möglich zu bearbeiten. Das gilt für die private Altersvorsorge ebenso wie für die bAV. Auch die Kollegen aus der Risikoprüfung haben sich bereits für den Jahreswechsel gerüstet.

Geschäftspartner können Neuanträge einfach bequem per E-Mail einreichen unter: neuantraege@lv1871.de. Der Originalantrag muss nicht nachgereicht werden. Es gilt lediglich einige Fristen zu beachten.

Hier alle Daten auf einen Blick:

Stichtag für Privatkundengeschäft Betriebliche Altersversorgung (bAV)*
garantierte Policierung policierungsreifer Anträge 2016 16. Dezember 2016 16. Dezember 2016
letzten maschinellen Beitragseinzug 27. Dezember 2016 27. Dezember 2016
mögliche Rückdatierung des Versicherungsbeginns 1. Oktober 2016 1. Oktober 2016
mögliche Vordatierung des Versicherungsbeginns maximal möglich 1. März 2017 maximal möglich 1. März 2017
* Eine Policierung ist nur bei Einreichung aller erforderlichen Antragsunterlagen (vollständig ausgefüllter Aufnahme und Verwaltungsvertrag der Unterstützungskasse etc.) möglich.

Basis- und Riester-Rente, bAV: Zehntagesfrist für Zahlungen zum Jahresende

LV 1871 Geschäftspartner sollten zudem beachten, dass die sogenannte Zehntagesfrist für Zahlungen zum Jahresende nur für die regelmäßig wiederkehrende Ausgaben Anwendung finden kann. Außerdem muss die Fälligkeit kurze Zeit vor dem Jahreswechsel liegen. Bei Basis- und Riester-Rentenverträgen gilt: Die Zehntagesfrist kann nicht zur Anwendung kommen bei:

  • Einmalzahlungen und bei Zuzahlungen, da es sich hierbei nicht um regelmäßig wiederkehrende Ausgaben handelt,
  • laufenden Zahlungen, deren Fälligkeit vor dem 20. Dezember eines Jahres liegt.

 

„Für die Kunden bedeutet das: Möchten sie sicher sein, dass ihre Zahlungen noch dem steuerlichen Veranlagungszeitraum 2016 zugerechnet werden, müssen sie bei Überweisung sicherstellen, dass die Zahlung noch im Jahr 2016 von ihrem Konto an uns fließt“, erläutert Gerhard Pöll. Wählen Kunden das SEPA-Verfahren, gilt der Termin der Fälligkeit als Zahlungszeitpunkt, sofern das Konto zu diesem Termin eine ausreichende Deckung aufweist. „Wir empfehlen Kunden auf jeden Fall das SEPA-Verfahren als Zahlungsweg“, so Pöll weiter.

Bedingte Annahmeerklärung für Anträge nach dem 16. Dezember

Alle Anträge, die nach dem 16. Dezember 2016 in der Hauptverwaltung eingehen, müssen mit einer so genannten bedingten Annahmeerklärung versehen werden. Die Dokumente kommen auch zum Einsatz, wenn ab dem 16. Dezember 2016 fehlende Unterlagen nachgereicht werden müssen. Ein Exemplar erhält der Kunden, ein Exemplar muss dem Antrag beigefügt werden. „Kunden, die von der Regelung betroffen sind, werden wir in der ersten Dezemberwoche über die nächsten Schritte informieren“, erklärt die Leiterin der Risikoprüfung, Kordula Riedlberger. „Sie erhalten dann die notwendigen Dokumente per Post.“ Geschäftspartner können die Annahmeerklärungen für LV 1871, Delta Direkt, LV 1871 Private Assurance und die bAV bei Ihrem Maklerbetreuer und in den Filialdirektionen anfordern oder am Ende dieses Beitrags herunterladen.

Rechnungszinsänderung zum Jahreswechsel

Noch etwas ist wichtig: Zum 1. Januar 2017 wird der Rechnungszins – gesetzlich vorgeschrieben – von jetzt 1,25 Prozent auf dann 0,9 Prozent gesenkt. Versicherungsnehmer, die noch 2016 die bedingte Annahmeerklärung erhalten haben, erhalten auch noch einen Rechnungszins von 1,25 Prozent, sofern die noch ausstehende Prüfung einen Abschluss zu normalen tariflichen Bedingungen zulässt. Deshalb bitten Harbauer und Pöll: „Anträge sollten gemeinsam mit der bedingten Annahmeerklärung bis spätestens Ende 2016 in der LV 1871 Hauptverwaltung eingereicht werden“. Denn: Wenn eine Policierung erst ab dem 1. Januar 2017 möglich ist und keine bedingte Annahmeerklärung vorliegt, wird eine Policierung nur mit dem gesenkten Rechnungszins möglich sein.

Besondere Hinweise für LV 1871 Pensionsfonds AG

Bei Rahmenvertragsanforderungen, die bis spätestens 9. Dezember 2016 auf Basis eines erstellten Versorgungsvorschlags bei der LV 1871 Pensionsfonds AG eingehen, wird der Rahmenvertrag in jedem Fall noch bis Ende 2016 erstellt. Auch danach eingehende Anforderungen werden schnellstmöglich bearbeitet. Eine Rückdatierung des Versicherungsbeginns ist aufgrund der grenzüberschreitenden Tätigkeit des LV 1871 Pensionsfonds nicht möglich.

Annahmeerklärungen zum Download:

[Update vom 23. November]: Zur Erleichterung hat die LV 1871 die Annahmeerklärungen für Anträge mit und ohne Risikoprüfung jeweils auf einem Formular zusammengefasst.

Annahmeerklärung für die LV 1871

Annahmeerklärung für bAV-Verträge der LV 1871 (nur für listenmäßige Anmeldungen zu Kollektivverträgen)

Annahmeerklärung für die Delta Direkt 

Annahmeerklärung für die LV 1871 Private Assurance AG (LVPA)

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